Rajeev Balasubramanyam

STARSTRUCK

Starstruck ist eine Sammlung von zehn miteinander verknüpften Geschichten, die sich auf surreale, dunkle, oft auch komische Weise um jeweils eine prominente Persönlichkeit drehen. Fanatische Apple-Jünger versuchen eine Frau digital zu lynchen, weil sie es gewagt hat, Steve Jobs zu kritisieren, David Beckham begegnet uns als hochpolitisierter Wüterich, und sowohl Freddie Mercury als auch Michael Jackson suchen uns aus dem Jenseits heim. Rajeev Balasubramanyam seziert die moderne Gesellschaft mit scharfem Skalpell und legt die Schönheit, die Zerbrechlichkeit und das schier Bizarre der menschlichen Spezies frei. Starstruck wurde aus dem Englischen von Thomas Melle übersetzt.

raajev

Rajeev Balasubramanyam hat in Oxford und Cambridge studiert und im Bereich Englische Literatur und Kreatives Schreiben promoviert. Mit seinem ersten Roman In Beautiful Disguises (Bloomsbury, 2000) gewann er den Betty Trask Prize und wurde für den Fiction Award der Tageszeitung The Guardian nominiert. Sein zweiter Roman The Dreamer (HarperCollins, 2010) ging aus der mit dem Ian St.James Preis gekrönten, gleichnamigen Kurzgeschichte hervor. 2004 erhielt er den Clarissa Luard Preis für den besten Britischen Schriftsteller unter 35. Rajeev hat in London, Manchester, einem kleinen Cottage an einem einsamen Strand der Grafschaft Suffolk, in Berlin und in Hongkong gelebt, wo er ein Forschungsstipendium der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Hong Kong University wahrnahm. Dieses Jahr hält er sich vorwiegend in den Vereinigten Staaten auf, um im Rahmen eines Stipendiums für Kontemplative Studien der Hemera Stiftung viel zu schreiben und zu meditieren.

Übersetzung

Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist Autor vielgespielter Theaterstücke und übersetzte u. a. William T. Vollmanns Roman «Huren für Gloria». Für seinen Erzählungsband «Raumforderung» (2007) erhielt Thomas Melle den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis. Sein Debütroman «Sickster» (2011) war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. Thomas Melle lebt in Berlin.